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Blick vom Schloßturm auf die Diepholzer Innenstadt und die St.-Nicolai-Kirche
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Diepholz ist eine Kleinstadt in Niedersachsen. Sie liegt etwa 70 km südlich von Bremen am Naturpark Dümmer, ist Sitz des Landkreises Diepholz und hat rund 16500 Einwohner.
Diepholz entstand im 12. Jahrhundert mit dem Bau der Burg und war dann bis ins 16. Jahrhundert Sitz der Edelherren/Grafen der Grafschaft Diepholz, später Amt des Kurfüstentums/Königreichs Hannover, dann preußisches Landratsamt und schließlich Sitz des niedersächsischen Landkreises Diepholz.
Der Name “Diepholz” entstand aus “div-broc”, was frei übersetzt etwa “schwankendes Bruch” heißt. So nannte man im 12. Jahrhundert die von Bruchwäldern und Mooren geprägte Region, in der Edelherren die Wasserburg errichteten, um welche die Stadt Diepholz entstand. Aus “div-broc” wurde “Thefholte” und daraus schließlich “Diepholz”. Die Stadt erhielt bereits 1380 das Osnabrücker Stadtrecht, wurde im Zeitalter des Absolutismus zu einem Flecken heruntergestuft, erhielt aber 1929 die Stadtrechte erneut.
Diepholz ist mehr eine Verwaltungs- als eine Industriestadt. 65% der Beschäftigten arbeiten im Dienstleistungssektor, nur 35% im produzierenden Gewerbe (Stand von 2005). Die Landwirtschaft spielt in Diepholz keine Rolle mehr, bereits 1970 betrug der Anteil der in der Landwirtschaft Arbeitenden nur noch 5%. Die wichtigsten Arbeitgeber sind die Behörden und die Garnison (Fliegerhorst Diepholz), aber auch die metallverarbeitende Industrie (ZF Lemförder Fahrwerktechnik und Schöma-Lokomotiven), die Kunststoffindustrie (Omega, P&S und andere) und die Tonträger-Produktion (Pallas) spielen eine nicht unbedeutende Rolle. Etwa 10% der Einwohner sind Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.
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Die Diepholzer gehen eher selten auf andere zu, sind zurückhaltend, sehr konservativ, ländlich und stark auf ihr Vereinsleben bezogen. Grüppchen, Gruppen und die Vereine, die im Leben der Diepholzer eine ungewöhnlich große und zentrale Rolle zu spielen scheinen, können in dieser starken Ausprägung gegenüber der Außenwelt sowie gegenüber nicht-organisierten Bürgern auch eine abgrenzende Wirkung haben. Man bekommt leicht den Eindruck von einer “geschlossenen Gesellschaft”. Innerhalb dieser sind die Diepholzer aber sehr gesellig und feiern gerne und ausgiebig. Vielleicht sind dies Symptome ihrer ausgeprägten Ländlichkeit. Selbstverständlich kann dieses nur ein ganz subjektiver Eindruck des in Diepholz geborenen und wohnenden Autors sein. Manche mögen es anders sehen. Jedenfalls ist Diepholz gastfreundlich, eine schöne und sehenswerte Stadt und eine Reise wert, was auch diese unabhängige Website zeigen soll.
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>> [...] Überhaupt das Vereinsleben! Es hat einen so gewaltigen Aufschwung genommen, dass sich hier die Aufzählung verbietet. Schon lange gibt es mit “Diepholz aktuell” einen Veranstaltungskalender, der die Existenz dieser Gemeinschaften seitenweise dokumentiert. [...] Das Spektrum der Vereine reicht von der Sportgemeinschaft und dem Heimatverein über die Chöre bis zu vielen kleineren, die sich an Philatelisten, Geflügelzüchter, Imker, Bogenschützen und andere Hobbyfreunde wenden. Die vielfältigen Vereine schaffen sozusagen eine Kommunikationsstruktur, durch die man sich mit seinem Heimatort stärker identifizieren kann [...]<<
[Zit.: Wilfried Gerke, Wo einst das Moor die Grenze war, 1999]
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>> Jeder eingesessene Diepholzer hatte vor 25 Jahren, genauer gesagt im Winter des Jahres 1976, seine festen Anlaufpunkte. Er hatte seine Verwandschaft hier wohnen, konnte zu Freunden und Nachbarn gehen. Er kannte genau das Gefüge von Feierlichkeiten und Festivitäten. Er war in einem der vielen Vereine organisiert und wusste somit, wann sein Mitglieder- oder Sportabend war. Wir aber, meine Frau und ich, waren eben erst hergezogen, saßen in einer halbleeren und noch mäßig gemütlichen Wohnung und mussten sehen, dass wir einigermaßen warm wurden mit dieser fremden Stadt. [...]<<
[Zit.: Klaus Seehafer, Schriftsteller, Unterm Schloßturm und umzu]
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Im historischen kompakten Stadtkern befindet sich eine Fußgängerzone mit zahlreichen Fachgeschäften. In den letzten Jahren prägten allerdings nicht wenige aufgegebene Geschäfte mit leeren Schaufenstern das Bild, ein Problem, mit dem allerdings auch andere Kleinstädte zu kämpfen haben. Es ist in Diepholz nicht zu übersehen: Die Läden sind vielfach zu klein, das Angebot bestimmter Produktgruppen fehlt teilweise oder ganz, beispielsweise Hausrat für den gehobeneren Bedarf, Hausgeräte, Möbel, Einrichtungsbedarf, gehobene Küchenausstattung und Porzellan. Statt dessen dominiert die Trostlosigkeit der Drogeriemärkte. Die wenigen Highlights des Diepholzer Einzelhandels, die es zweifellos gibt, können die Grundmängel der Innenstadt nicht vollständig kompensieren. Viele Diepholzer fahren deshalb zum Einkaufen in die Nachbarstädte Vechta und Lohne, in die 50 km entfernt liegende Großstadt Osnabrück oder nutzen zum Einkauf das Internet. Hinzu kommt, daß das durchschnittliche Kaufkraftniveau der Diepholzer relativ niedrig ist, und die Armut zunimmt. Die Kaufkraft (das durchschnittliche jährliche Gesamt-Nettoeinkommen je Haushalt) betrug laut der “Bertelsmann-Statistik” im Jahre 2006 in Diepholz 37.905,5 EUR gegenüber 44.311,6 EUR in der Nachbarstadt Vechta. Der Anteil der Haushalte mit niedrigem Einkommen (Haushalte mit einem monatlichen Gesamt-Nettoeinkommen unter 1100 EUR) betrug im gleichen Jahr in Diepholz 15,4%. Laut einer Zeitungsmeldung sind im Mai 2008 in Diepholz 450 Bedürftige bei der Lebensmittelausgabe und Armenspeisung an der St.Michaelis-Kirche registriert (“Diepholzer Platte plus”), was bedeutet, daß trotz bundesweiter wirtschaftlicher Konjunktur mindestens rund 2,7% der Einwohner von Diepholz in so bitterer Armut leben, daß sie Lebensmittelspenden in Anspruch nehmen müssen. Über 13% der Diepholzer sind laut der “Bertelsmann-Statistik” von 2005 Hartz-IV-Empfänger nach SGB II, leben also am Existenzminimum. Dies sind vor allem Auswirkungen der neoliberalen Bundespolitik auf Diepholz, die unter Bundeskanzler Schröder (SPD) begann, damit ebenfalls ein Problem, das nicht unbedingt diepholz-spezifisch ist.
Hinsichtlich Supermärkte und Discounter besteht in Diepholz ein großes Überangebot. Das erklärt auch die statistische ungewöhnlich große Verkaufsfläche je Einwohner in Diepholz.
Das gastronomische und kulturelle Angebot ist in Diepholz nicht wesentlich anders als in durchschnittlichen anderen Städten dieser Größenordnung. Hinsichtlich der Gastronomie hat es mit der Neueröffnung des Edelrestaurant “Die Münte” im September 2008 eine Verbesserung gegeben. Es fehlt in Diepholz aber ein zeitgemäßes und modernes Hotel mit Tagungsräumen, Wellness, erstklassigem Restaurant, großem Frühstücksbuffet etc. wie es der Geschäftsreisende und Kurzurlauber von heute erwartet. Die Bedienung dieses Marktes wurde in Diepholz verschlafen und schon vor Jahren von kleineren Gemeinden der Region übernommen.
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Die Lange Straße südlich der Kreuzung Steinstraße/Bahnhofstraße ist wohl der ansprechendste Teil der City, obwohl die Fachwerkhäuser Neubauten sind, also gewissermaßen nur Fachwerk-Kulisse. Lediglich die Löwen-Apotheke (2. Haus von links) ist noch original (Foto von 2009).
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Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Diepholz sind das mittelalterliche Schloß (im 30-jährigen Krieg teilweise zerstört und im 17.Jahrh. neu aufgebaut) mit einem kleinen Museum im Turm, die klassizistische St.-Nicolai-Kirche (frühes 19. Jahrh.), die Münte und andere alte Burgmannshöfe, Ackerbürgerhäuser in der Hinterstraße, sowie die malerische Lohnstraße mit ihren historischen Häusern. Zur Hinterstraße muß jedoch gesagt werden, daß nur ein einziges Ackerbürgerhaus innerhalb einer Dreiergruppe recht gut restauriert wurde, die anderen hingegen sind - ebenso wie das Ärztehaus - wenig ansprechende, epigonenhafte Neubauten. Touristisch bedeutend sind außer den Sehenswürdigkeiten der Stadt besonders der Dümmer See sowohl wegen seiner Wassersportmöglichkeiten, als auch seiner Naturschutzgebiete. Aber auch die um den Dümmer liegenden Niedermoore und Bruchs, sowie die renaturierten Hochmoore mit ihrer eigentümlichen Pflanzen- und Tierwelt sind besonders etwas für den naturkundlich interessierten Besucher. Ein hervorragend ausgeschildertes Radwegenetz lädt Radwanderer ein, die Moor- und Bruchlandschaft mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden und zu erleben. Eine weitere Besonderheit sind die zahlreichen Kanäle und Flüsse, die gerne von Wasserwanderern per Kanu genutzt werden.
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Die Bahnhofstraße ist der schnurgerade ca. 0,5 km lange Verbindungsweg zwischen der City und dem Bahnhof. Die Straße wurde im Jahre 1873 fertiggestellt. Sehr markant sind noch erhaltene, teils neoklassizistische Stadthäuser aus jener Zeit, sowie zwei alte, um 1900 erbaute Schulen im Stil des Historismus. Das gelblich gestrichene Haus in der Mitte stammt aus den 1920er Jahren und war früher die Kreissparkasse, dann Standortverwaltung. Ganz im Hintergrund des Bildes ist das Bahnhofsgebäude zu erkennen (Foto von 2009).
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>> Wenn man allein ist, können Sonntage in der Kleinstadt noch immer zu Bewährungsproben werden. Das ist hier in Diepholz nicht anders als sonstwo, und nach Sonstwo hatte es mich in meinem Leben ja schon oft genug verschlagen. Immer in kleine Kreisstädtchen merkwürdigerweise, mit ihrer mächtigen Sonntagnachmittagsruhe, bei der alles Geräusch wie von weither kommt. Kinderrufen, Hundegebell, Autos auf der Umgehungsstraße, das schrille Quietschen der Eisenbahnschienen [...] Später gehe ich die leere, weite Bahnhofstraße hinauf, diesen Boulevard-Stumpen, der die Lange Straße mit dem Bahnhof verbindet und dort auch gleich endet. Leer, weit und sonnenüberflutet liegt sie da. Und dann muß ich immer denken, daß ich hier stehe wie bereit zum letzten Schußwechsel: “High Noon” oder so, und von ganz hinten, von der Kreuzung her, müßte jetzt der andere kommen, der im schwarzen Leder [...]<<
[Zit.: Klaus Seehafer, Schriftsteller, “Unterm Schloßturm und umzu”]
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Von diesem Fachwerkhaus-Ensemble an der Hinterstraße ist nur das traufständig zur Straße stehende Haus ein restauriertes Originalgebäude. Die anderen Gebäude sind Neubauten aus den spätern 1980er bis frühen 1990er Jahren. Früher war die Hinterstraße eine mit uralten Ackerbürgerhäusern eng bebaute Kopfsteinpflastergasse. Anfang der 1980er Jahre erfolgte ein unglaublicher Kahlschlag der historischen Bausubstanz. Die heutigen Neubauten wirken zwar ganz nett, aber im Vergleich zu restaurierten Original-Häusern doch etwas steril und “künstlich”. (Foto von 2009)
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>> Diepholz, Flecken an der Hunte, an der Osnabrück-Bremer Chaussee und an der gleichen Bahnstrecke, Hauptort der Grafschaft, Fleckensgemeinde Diepholz mit 4449 ha Flächeninhalt, wozu auch die umliegenden Höfe, Güter und kleinen Ortschaften Diepholzer Fladder, Fladdermannsbusch, Graftlage, Groweg, Hemtewede, Junkern Häuser, Lüdersbusch, Moorhausen, Münte, Ovelgönne, Vossen-Neufeld und Willenberg gehören, mit insgesamt 1885 445 Wohnhäusern, 2850 Einwohnern [...] Schulgem. Pf. und Standesamt Diepholz, Kreisamt, Amtsgericht, Superindententur, Aichamt, Steuerkasse, Katasteramt, Postamt II, Bahnstation [...] Fabriken, Buchdruckerei (auch Herausgabe des Kreisblattes), altes Schloß, das jetzt als Lokal und Wohnung für Behörden dient.
[...] Die Überlassung von Plätzen in der Nähe der Burg an die Burgmänner, die dann, da sie auf Grund und Boden der Herrschaft “saßen”, mit Freiheit von bestimmten Abgaben begnadigt wurden, dadurch also auch “Freisassen” wurden, veranlaßten es, daß die Burg von Burmännern umwohnt wurde und letztere zum Schutz der Burg und als Gefolge der Edlen zur Hand waren. [...] Außer den Burgmannshöfen entstanden auch Baulichkeiten zum Unterbringen der Dienerschaft und der Reisigen. Die nötigen Handwerker und Krämer, welche sich dann auch auf dem freien Boden des Burgherrn ansiedelten, ließen in nicht langer Zeit einen Ort um die Burg erwachsen, für dessen Bedürfnisse und Verwaltung dann auch das Nötige gethan wurde. 1350 wurde von den Edlen von Diepholz [...] in der Burg zu Diepholz eine Kapelle erbaut und dotiert, welche dem heil. Kreuz geweiht wurde (Dieph. Urkb. Nr.56) [...] Damit wurde erreicht, daß die Herrschaft und auch die Umwohner der Burg in gottesdienstlichen Sachen nicht mehr den langen Weg nach Mariendrebber zu machen brauchten, wohin sie sonst gehört hatten. [...] 1521 ist die Kirche neu gebaut. [...] Die jetzt vorhandene Kirche ist in den Jahren 1804-1806 erbaut, der Turm erst 1818 vollendet. [...]
[1380] erteilte Johann, Edler von Diepholz, der Stadt Diepholz statuarische Gerechtsame. Das Hauptsächlichste aus dieser umfangreichen Urkunde ist Folgendes: Die Wohnungen, Kämpe, Gärten, Wischen, welche die Bürger schon lange zu Lehn gehabt haben, sollen sie nun ewiglich besitzen und gebrauchen. [...] Den Zehnten von den Kämpen um Diepholz soll die Herrschaft für sich behalten. [...] Auch ist den Bürgern darin gewillfahrt, daß sie alle Woche einmal nach Osnabrücker Stadtrecht Gericht halten sollen, falls dies nötig ist. Wenn die Herrschaft Klage gegen einen Bürger führen wolle, solle das vor dem Rat geschehen. [...] Freie zu Bürgern der Stadt aufzunehmen, soll den Bürgern gestattet sein. Zwei Freimärkte im Jahr werden bewilligt, jedes von einer Dauer von sechs Tagen (Nieberding III., S. XCV). Damit hatte die Stadt Diepholz ihre Berechtigung und noch im selben Jahre erscheint auch schon urkundlich ihr erster Bürgermeister, nämlich Aleke Schowen [...]<<
[H.Gade, Die Grafschaft Diepholz, historisch-geographisch-statistische Beschreibung, 1901]
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Der frühere Burgmannsbezirk um die St.-Nicolai-Kirche vom Amtsgarten aus gesehen
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Buchtipps:
Wilfried Gerke: “Wo einst das Moor die Grenze war - eine Geschichte von Diepholz” Schröderscher Buchverlag Diepholz, ISBN 3-89728-031-0
Wilfried Gerke: “Diepholz in alten Ansichten”, Europäische Bibliothek Zaltbommel/Niederlande, D ISBN 90 288 6504 7
Horst Schöttler: “Schöne Grüße aus Diepholz”. Sammlung historischer Bildpostkarten aus Diepholz mit Kommentaren und Erinnerungen (Leider schon seit Jahren vergriffen). Herausgegeben im Jahre 1980 von der Buchhandlung Ferdinand Schöttler. Kein Verlag, keine ISBN.
Emil Johannes Guttzeit: “Geschichte der Stadt Diepholz”. Sehr ausführliches Standardwerk über die Frühgeschichte der Stadt von den Anfängen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts. Schröderscher Buchverlag Diepholz, ISBN 3-89728-007-8
Emil Johannes Guttzeit: “Diepholz und seine Straßen”. Kurze Geschichte der Stadt und die Geschichte jeder einzelnen Straße. Eines der besten und übersichtlichsten Bücher, die je über Diepholz erschienen sind. Es erschien 1954, wurde nie neu aufgelegt und ist heute leider schon seit Jahrzehnten vergriffen. Verlag Schrödersche Buchdruckerei, Diepholz, keine ISBN.
Klaus Seehafer: “Unterm Schlossturm und umzu”. Diepholzer Geschichten und Berichte, Ansprachen und Fürsprachen. Schröderscher Buchverlag Diepholz, ISBN 3-89728-061-2
Wilfried Gerke: “Die Reihe Archivbilder: Diepholz” Bildband mit 200 Fotos aus dem Diepholz vergangener Zeiten. Sutton Verlag Erfurt, ISBN 978-3-86680-494-4
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Webtipps:
Fliegerhorst. Der größte Arbeitgeber in Diepholz ist die Bundeswehr. Mehr unter der entsprechenden Rubrik dieser Website hier.
Diesellokomotiven. Eine lange Tradition hat in Diepholz der Bau von Werkbahn-, Feldbahn- und Grubenlokomotiven. Mehr.
CD-Produktion. Ein weiteres Diepholzer Traditionsunternehmen ist die Schallplatten- und CD-Fabrik “Pallas”. Hier.
Naturkost. Zu den großen jüngeren, überregional bekannten Diepholzer Unternehmen zählt “Lebensbaum Naturkost”. Hier.
Metallindustrie. Der heute wohl wichtigste Arbeitgeber der Metallindustrie in Diepholz ist die “ZF Lemförder Fahrwerk-Module GmbH”. Zur Website des Konzerns geht es hier.
Kunststoffindustrie. Ein bedeutender Sohn der Stadt ist der Pionier der Kunststoffindustrie Fritz Klatte (1880-1934). Klatte erfand einen Produktionsprozeß für Polyvinylchlorid. Heute spielt in Diepholz die Kunststoffindustrie mit mehreren Unternehmen dieser Branche eine wichtige Rolle. Ein Beispiel finden Sie hier.
Fachhochschule. Auf der privaten Fachhochschule in Diepholz kann man Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen studieren. Mehr.
Kulturprogramm. Einen Überblick über das Programm des Kulturring Diepholz bekommen Sie hier.
Buchhandlung Schöttler. >>So viel Lyrik gibt es wohl selten in deutschen Kleinstadtbuchhandlungen...<< [Zit. Klaus Seehafer]. Die kleine Buchhandlung wurde 2003 zur “Niedersächsischen Buchhandlung des Jahres” gekürt. Hier.
Bahnhof Diepholz. Die Geschichte des Diepholzer Bahnhof hier.
Touristinformation über Anfahrt, Unterkünfte, Veranstaltungen usw. erhalten sie auf der bunten Touristik-Werbeseite hier.
Heimatverein Diepholz. Museum, Schloßturmbesteigungen, Führungen, heimatkundliche Exkursionen etc. hier.
Online-Stadtplan von Diepholz hier.
Ausflugsziele in der weiteren Umgebung finden Sie beim Stöbern in meinem Blog.
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Wichtige Sehenswürdigkeiten:
Das Schloss
Die Münte
St.-Nicolai-Kirche
Lohnstraße
Kohlhöfen
Rittergut Falkenhardt
Skulpturenpfad
Moorerlebnispfad
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Stadtrat Diepholz, vorläufiges amtliches Endergebnis der Kommunalwahl 2006 vom 10.09.2006
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CDU
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SPD
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FDP
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Die Grünen
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Wahlbeteiligung
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49,3%, 16 Sitze (+1)
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33,2%, 11 Sitze (-1)
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13,7%, 4 Sitze (-1)
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3,8%, 1 Sitz (+/- 0)
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46,33%
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Angaben ohne Gewähr, Quelle: Diepholzer Kreisblatt vom 11.09.2006
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© Otwin Skrotzki
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